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Anlässlich seinem 60. Geburtstag, entbieten wir unserm verdienten Aktivmitglied in Form musikalischer Darbietungen unsere Gratulation. Wir hoffen, seine Gesundheit erlaube es ihm, noch recht viele Jahre unter uns zu verweilen. Der Anlass wird benutzt, seinem Bruder und unserm ebenfalls verdienten Ehrenmitglied Gottfried Ramseier das vorgesehene aber wieder hinausgeschobene Ständchen zu geben. Auch ihm wünschen wir für die Zukunft alles Gute, vor allem aber gute Gesundheit.
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12.15Uhr besammeln wir uns beim Restaurant Bahnhof und der Säge, um unmittelbar nachher per Car nach Kirchdorf geführt zu werden. Als Beitrag zu dem reichhaltigen Programm spielen wir "Die Eiche erzählt" eine Romanze und "Majestät der Berge" die Ouverture von Paul Godee. Laut der lobenden Anerkennung vieler Zuhörer, dürfen wir mit unseren Vorträgen zufrieden sein.
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Zum Abschluss vom 1957 bieten wir unsern Ehren- und Passivmitgliedern, Freunden und Gönnern folgendes Programm:
- Hoch Saas Fee, Marsch von St. Jäggi
- Majestät der Berge, Ouverture von Paul Yoder
- Ikoda Lasky, von J. Veyvoda
- Für's Herz und Gemüt, Walzerpotpourri von H. Walter
- Freie Welt, Marsch von H. Müller
- Theater: "De falsch Feufliber", Lustspiel in einem Aufzug von Alfred Bruggmann, aufgeführt durch die engagierte Theatergruppe vom Heimatschutztheater Thun.
Für den zweiten Teil sorgte die Kapelle "Echo vom Spiezberg" und die Arbeit der Tombola wurde durch unsere flinken Frauen bewältigt. Im Blitztempo waren alle Lose verkauft.
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Wie wir erst nachträglich erfahren, ist am 14. Dezember unser Ehrenmitglied August Zbinden gestorben. Dadurch war es uns leider nicht möglich, ihm die letzte Ehre zu erweisen.
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Besammlung morgens 7¾ Uhr bei der Säge. Zuerst begeben wir uns in den Limpach zu Jakob Künzi, der uns zum Dank einen kühlen Trunk verabfolgt. Unser Ehrenmitglied Gottfried Ramseier, das sich inzwischen von seiner Krankheit schon recht ordentlich erholt hat, vergessen wir auch nicht. Dann ziehen wir zu den 80 Lenzigen weiter. Vorerst bei Karl Tschabold und seine Frau und zuletzt bei Friedrich Kühni. Wegen Familiendifferenzen zwischen Ernst Küenzi und seinen Eltern, können wir bedauerlicherweise das versprochene Ständchen seiner Mutter nicht darbieten. 10.30Uhr ist somit unser Konzert-Rundgang beendet.
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Noch ist das Wetter bei den Vorbereitungsarbeiten am Vormittag zeitweilig lausig. Aber gegen Mittag hat Petrus mit den letzten, gefährlichen Wolkenfetzen gründlich aufgeräumt, so dass wir es ruhig wagen durften, unser zweimal verschobenes Dorfmusikfest endlich durchzuführen. Als Tanzmusik konnten wir das "Echo vom Thunersee" nicht mehr verpflichten und so mussten wir eben mit einem etwas weniger berühmten "Echo" Vorlieb nehmen. Alles in allem konnten wir mit dem, wenn auch etwas kühlen aber doch regenlosen, Tag recht gut zufrieden sein.
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Wie versprochen, werden um 18¾Uhr unsere Kleinkaliberschützen mit Rhythmus und Klang empfangen und durch's Dorf geführt. Bei der Säge löst sich die Gesellschaft auf und die einen gehen heim und die andern zu einem Glaserl Wein.
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Trotz etwas zweifelhafter Witterung wird die im Frühjahr angesagte Bezirksausfahrt des A.T.B. durchgeführt. Um 13Uhr treten wir in Uniform und mit Instrumenten an. Schon vor vier Uhr müssen die Festteilnehmer den Platz fluchtartig verlassen. Zum Leidwesen des A.T.B. kann infolge des anhaltenden Regens nicht mehr weitergefestet werden!
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Mit klingendem Spiel marschieren wir vom Bahnhof bis zur Säge. Dort erwarten wir den traditionellen Fackelzug der Kleinsten, bei deren Vorbeimarsch wir einen Marsch spielen. Anschliessend folgt die Feier auf dem Uttiggut, wo die verschiedenen Schulklassen und die Dorfvereine das ihrige beitragen. Zuletzt leuchtet das Feuer der Freiheit mit hohen Garben weit über Wiesen und Hügel durch die dunkle Nacht bis zu den fernen Bergriesen mit ewigem Schnee.
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Waldgottesdienst in Uttigen. Ein schöner, etwas kühler Morgen ist uns dazu beschieden. Mit vier Musikstücken wird die Predigt umrahmt.
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Damit wir auf dem Marsch in guter Formation bleiben, muss auch das entsprechend geübt werden. Die drei Beauftragten, Adolf Ramseyer, Hans Wenger und Ernst Riem kauften für unsere Jungtrompeter von der Bereitermusik zehn Instrumente im Betrag von Fr.750.-. Lisette Künzi wird zum 80. Geburtstag herzlich gratuliert.
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Wie üblich am Ostermorgen, geben wir unsern musikalischen Ostergruss zum Besten. Morgens sieben Uhr besammeln wir uns beim Schulhaus und ziehn unterbrochen von mehreren Ständchen durchs ganze Dorf. Dadurch ist unsere Kasse um drei Napoleon reicher geworden. Hoffentlich verpasst unser Kassier bei diesem Geldzuwachs die günstigen Anlagemöglichkeiten nicht!!
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Wie bis anhin, umrahmen wir auch dieses Jahr mit zwei musikalischen Beiträgen den Gottesdienst in Kirchdorf. 8¼Uhr ist Besammlung bei der Säge. Für die Hin- und Rückfahrt wurde ein Car der Stockental-Autogenossenschaft bestellt.
Statt einer Übung wird auf Dienstag, den 5. Februar eine Vorstandsitzung zur Aufstellung des Jahresprogramms festgesetzt.
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Zum Lobe und zur Ehrung unserer Mütter spielen wir zu ihrem Feiertag einige Melodien.
Übung Mai. 15., 22., 25.
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Auf Einladung der Feldschützengesellschaft Uttigen umrahmen wir den von ihr organisierten Vortrag über das Schiesswesen und die Entstehung der Landeskarte von Herrn Oberst Lienhard, eidgenössischer Vermessungsbeamter der Landestopographie Bern, mit einigen Kompositionen. Übung Mai 8.
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Traditionsgemäss spielen wir der Dorfbevölkerung zum Ostermorgen einige Melodien. Mit diesem Anlass verbunden überreichen wir unsern langjährigen Passivmitgliedern Ernst Künzi & Ernst Maurer ihre Ehrenmitgliedschafts-Urkunden. Wir gratulieren unsern neuen Ehrenmitgliedern recht herzlich und wünschen ihnen weiterhin alles Gute. Übung April 3., 6.,
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Heute wurde unser geschätztes Ehrenmitglied Hans Trachsel zu den Klängen des Trauermarsches zur letzten Ruh begleitet.
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An diesem Datum konnte unsere Chilbi bei schönstem Wetter abgehalten werden. Leider wurde unser Fest getrübt, da unser Ehrenmitglied Hans Trachsel gestorben sei.
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Heute wurde unser geschätztes Ehrenmitglied Rudolf Beutler zur ewigen Ruh begleitet.
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Heute wurde unser treuer Direktor zu den Klängen des Trauermarsches "Ich hat einen Kameraden" auf seiner letzten Fahrt begleitet. Mit dem Lied, "Die alten Strassen" nimmt der Verein in corpore Abschied am Grabe unseres Direktors. Er Ruhe in Frieden. Uns aber wird er stehts in guter Erinnerung weiterleben.
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Dieser Anlass verlief zur vollen Zufriedenheit der zahlreich erschienenen Gäste. Der Kassier wollte den Anlass nicht rühmen. Musste er doch ein Defizit ins Kassenbuch notieren. Das Theater "Die Braut des Wilderers" wurde sehr gut gespielt von Theres Senn, Frau Straubhaar aus Thun, Ernst Schwendimann, Kurt Senn, Fritz Lüthi, Max Luginbühl, Hansruedi Steiner und Fritz Ramseier so wie 6 weiteren Mitgliedern. Die Leitung führte Fritz Senn sen.
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In tiefer Trauer vernehmen wir die Nachricht vom Hinschied unseres lieben Ehrenmitgliedes Ernst Senn. Der Verein beschliesst, dem Verstorbenen am 27. Februar zur Beerdigung zu spielen.
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Dieser Anlass verlief zur vollen Zufriedenheit für uns, war doch der Saal in der Wirtschaft zur Säge bis auf den letzten Platz besetzt.
Das Theater wurde gespielt von: Erika Stucki, Therese Senn, Klara Ramseier, Kurt Senn, Max Luginbühl und Fritz Ramseier. Den drei Erstgenannten wurde als Dank für die geleistete Arbeit ein kleines Geschenk überreicht.
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Wer dabei war wird’s nicht so schnell vergessen, mehr zu schreiben, wäre Wasser ins Meer getragen!
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Leider wurde unsere Chilbi am 21. Juni nach gutem Anfang verregnet und musste verschoben werden. Am 28. Juni konnte dann unsere Chilbi mit gutem Erfolg durchgeführt werden.
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Dieses Konzert musste leider wegen schlechter Witterung frühzeitig abgebrochen werden.
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Am Sonntag, den 22. Juni wurde ein Platzkonzert im Dorf arrangiert.
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Leider wurde uns dieses Fest, welches sehr gut organisiert war, verregnet, was aber unserer Festfreude nichts anhaben konnte, denn wir verzogen uns in der Wirtschaft zur Säge in den Saal. Schade, denn wir hätten einen Zustupf in die Kasse ganz gut vertragen können. Unsere neue Uniform wurde uns sehr gerühmt. Hoffen wir, dass Petrus ein anders mal wieder mehr Verständnis zeigt für uns.
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Diesem Anlass war ein voller Erfolg beschieden. Leider hat es der Wettergott nicht gut mit uns gemeint, was uns aber nicht viel störte, da wir sämtliche Schulzimmer benützen konnten. Ein besonderes Kränzchen sei zu diesem Anlass unsern Musikantenfrauen gewidmet, haben sie doch die grösste Arbeit geleistet, und damit dem Bazar zum guten Gelingen verholfen.
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Verhandlungen: Herr Herzog, Vertreter der schweizerischen Uniformenfabrik Bern, führt ihre Musteruniformen vor. Es liegt ein Stoffmuster auf, feldgrau, der den meisten gut gefällt. Herr Herzog wird beauftragt, eine Musteruniform anzufertigen nach Mass. Modell stehen soll Hans Wenger.
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Bei einem vollbesetzten Saal konnten wir unser Programm abwickeln. Es ist alles gut gelungen. Präsident Karl Senn verdankte allen Anwesenden ihren Besuch auf's Beste.
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Es wurde an folgenden Orten gespielt: Bei Ehrenmitglied Ernst Wagner, Friedr. Ramseier, Dirigent, Fam. Knuchel, Alpenstrasse und Bahnhof.
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Nach Beendigung des Konzertes hiess der Präsident alle Mitglieder ins Restaurant Bahnhof, wo der Präsident dann unserem kantonalen Veteranen, Ernst Ramseier, sein Geschenk in Form einer Uhr übergab, das er bestens verdankte.
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Die Hoffnung wurde nicht aufgegeben, denn unser Wettergott meinte es gut mit uns. Bei strahlendem Sonntagvormittag wurde unsere Arbeit wieder begonnen, aber diesmal nicht vergebens, denn das Wetter wurde immer schöner.
Wie freundlich waren die Gesichter unser 14 Ehrendamen, als wir uns besammelten zum Abmarsch nach der Station zur Abholung der geladenen Vereine und Gäste.
Nach einem guten "Tropfen" konnte unser Festzug in Bewegung gesetzt werden, wo eine grosse Menschenmenge Spalier stand, und der gut vorgetragenen Marschmusik zulauschten.
Nach einem Eröffnungsmarsch der Jubilarin hielt Hans Wenger, Tagespräsident und Gemeinderat, die Begrüssungsansprache, die ihm mit Beifall verdankt wurde.
Die weiteren Geschehnisse bezeugt auf der folgenden Seite das "Eingesandte", das von unserem lieben Ehrenmitglied Ernst Wagner abgefasst wurde, wird genügend Bericht geben über unser unvergessliches 50 Jahre Musikgesellschaft Uttigen.
W. Ramseier, Sekretär
Uttigen (Bern), Musikgesellschaft. Ein strahlender, selten schöner Sommertag war der Musikgesellschaft Uttigen beschieden, als sie sich am 15. August 1948 anschickte, das Jubiläum ihres 50jährigen Bestehens festlich zu begehen. Die Jubiläumsfeier war sehr sorgfältig vorbereitet worden. Ein farbenprächtiger Festzug mit Trachtendamen, Schützengesellschaften, Radfahrern usw. brachte die Festteilnehmer auf den schön hergerichteten Festplatz, wo es alsbald hoch her ging. Drei befreundete Musikgesellschaften: Heimberg, Seftigen und Uetendorf sowie der Jodlerklub Uttigen wirkten in verdankenswerter Weise mit, den Anlass zu verschönern. Musikvorträge und Ansprachen wechselten in bunter Reihenfolge. Die Festwogen erreichten ihren Höhepunkt, als die letzten drei noch am Leben gebliebenen und an der Feier anwesenden Mitgründer der Musikgesellschaft Uttigen mit mächtigen Blumensträussen geehrt und der Sekretär des kantonalen Musikverbandes, Herr Hermann Ryser aus Thun, mit seiner eindrucksvollen Ansprache in ernster und teilweise humorvoller Weise die Entwicklung der Musikgesellschaft von den ersten Anfängen bis zum heutigen Tag klar beleuchtete. Reicher Applaus war diesem Vortrag beschieden. Als Anerkennung für seine der Gesellschaft geleisteten Dienste erhielt auch der gegenwärtige Dirigent der Musikgesellschaft, Herr Friedrich Ramseier, einen gleich mächtigen Blumenstrauss. Auch die Musikgesellschaft selbst wurde von allen Seiten reich beschenkt. Unter den anwesenden Ehrengästen bemerkte man mit Genugtuung auch Herrn Wiedmer, Alt-Präsident des kantonalen Musikverbandes.
Nach den "offiziellen" Darbietungen und einem guten, wohlverdienten Zvieri, trat eine flotte Ländlerkapelle in Aktion, so dass auch die Tanzlustigen auf ihre Rechnung kamen.
Im Bewusstsein, einen herrlichen Tag verlebt zu haben, trennten sich spät nachts die Festteilnehmer, um ihre Wohnstätten aufzusuchen, allwo die "Uebersoliden" schon längst vom Bett aus bei weit geöffneten Fenstern den klaren Tönen des Festplatzlautsprechers gelauscht, welcher in mustergültiger Weise von der Radiofirma F. Moser in Thun installiert worden war.
Und so hat denn wieder eine Feier ihren Abschluss gefunden, die allen Teilnehmern in unauslöschlicher Erinnerung bleiben wird.
Ernst Wagner
Die drei noch am Leben gebliebenen Mitgründer: Gottlieb Senn, geb. 1871 pens in Uttigen, Ernst Ramseier, geb. 1877 pens. S.B.B. Arb. in Lerchenfeld und Johann Schenk geb. 1876 pens in Ostermundigen.
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Schon morgens früh wurde gehämmert auf dem Festplatz von einigen Mitgliedern. Ebenfalls um 10Uhr langte Fr. Moser von Thun an, um seinen Lautsprecher zu montieren. Jedoch das Wetter wollte sich nicht bessern, wie wir es gern gehabt hätten. Aber es heisst immer die Hoffnung nicht aufgeben, die Bise komme bald. So wurde gearbeitet bis alles fixfertig war und dann: dann kam es mit Regen und die Hoffnung musste um 11.15Uhr aufgegeben werden mit dem Beschluss: Verschiebung auf nächsten Sonntag, den 15. August. So gingen wir mit etwas hängenden Köpfen auseinander, um unser Mittagessen zu verzehren.
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Nach etlichem Hin und Her konnte nun der diesjährige Passivabend am 9. und 16. Dezember durchgeführt werden. Der erste Spieltag war ziemlich besser besucht als der zweite.
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An der heute in Bözingen stattfindenden Delegiertenversammlung des Eidgenössischen Musikverbandes E.M.V. wurde unser Dirigent als Eidgenössischer Veteran geehrt. Als Delegierte begleiteten ihn Hans Wenger und Gottfried Ramseier.
Am Abend fand eine kleine Feier im Restaurant Bahnhof statt. Dem Dirigenten wurde durch den Vice-Präsidenten ein kleines Geschenk der Gesellschaft überreicht, welches der Beschenkte bestens verdankt.
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Bei schönstem Wetter verläuft die Chilbi ganz traditionsgemäss. Der Besuch lässt aber zu wünschen übrig, was darauf zurück zuführen ist, dass ringsherum in jeder Ortschaft ähnliche Anlässe stattfinden.
Der ganze Anlass ist aber immerhin zufriedenstellend, wenn man den Zeitumständen Rechnung trägt.
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Der Anlass verläuft ganz programmmässig. Es ist aber nicht so gemütlich, da es sehr kalt ist. Am Abend sitzt der Verein im Restaurant Bahnhof noch gemütlich beisammen. Auch der Dirigent ist noch anwesend.
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An der 1. Augustfeier, die auch dieses Jahr durch Musikvorträge verschönert wird, gibt der Präsident bekannt, dass nur eine kleine Ruhepause eintreten werde. Es sollen dann Karten versandt werden.
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Der Vorstand, sowie der anwesende Verein, nehmen das aufgestellte Programm der Musikkommission entgegen. Durch Bekanntgabe des Präsidenten sollen die Mitglieder die Übungen, soweit es der Militärdienst erlaube, immer besuchen.

