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Zur diesjährigen Bundesfeier, die beim Gemeindehaus stattfand, spielten wir zwei Märsche während der Feier, sowie die Nationalhymne. Beteiligung 17 Mann, da viele in den Ferien weilten.
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Am 15. Juni, um 09:00Uhr, fuhren wir mit PW’s nach Riggisberg zum diesjährigen Amtsmusiktag. Mit Stolz durften wir erfahren, dass unsere zwei Musikstücke gute Kritik erhalten haben. In der Turnhalle spielten wir «La Liberté» und in der Festhalle «Besuch bei Offenbach». Unsere Besetzung bestand aus 31 Mann. Am Abend kamen wir wohlauf wieder in Uttigen an.
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Am 1. Juni durften wir unsere Feldschützen mit einem Umzug durchs Dorf begleiten.
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Das Konzert anlässlich des Radsporttages des Arbeiter Touringbundes (ATB) vom 18. Mai bereitete den Zuhörern grosse Freude.
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Am 6. April konzertierten wir im ganzen Dorfe anlässlich der Ostern.
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Am 8. Februar durften wir mit einem Konzert Herrn Knuchel seinen 80. Geburtstag verschönern.
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Auch dieses Jahr beteiligten wir uns am 2. Februar 1969 in der Kirche Kirchdorf, anlässlich des Kirchensonntags
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Unter dem Motto «Melodie, Harmonie, Rhythmus» war der ganze Abend gestaltet. Alles gelang bestens. Unser Dirigent, welcher zugleich Ansager war, betitelte unsern Longstreet-Dixie als «Eine vo Chehrli u Öhler». Der Saal war voll besetzt und die Besucher waren in froher Stimmung.
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Zum 80. Geburtstag gratulierten wir Herrn Gottfried Scheidegger und gaben ihm ein kleines musikalisches Ständchen.
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Wiederum konnte die Musikgesellschaft Uttigen einen sehr erfolgreichen Passivabend durchführen. Die Musikvorträge sowie das Theater fanden beim Publikum sehr grossen Anklang.
Der ganze Saal war bis zum letzten Stehplatz besetzt. Im 2. Teil brachte das Tanzorchester Accordina «Biglen-Burgdorf» die Zuhörer so richtig in Schwung. Auch der Sonntagnachmittag gelang gut.
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Ein Bombenerfolg war dieses Jahr unser Wettjasset. Die Beteiligung war enorm gross.
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Dem Jubilaren wurde mit einem musikalischen Ständchen herzlich gratuliert.
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Am Sonntagmorgen fuhren wir mit den Privatautos nach Kirchdorf, um dort in der Kirche zu spielen. Nach der Predigt erfreuten wir die Zuhörer mit drei rassigen Märschen.
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Dieses Jahr fand die Feier beim Gemeindehaus statt. Mit zwei Märschen umrahmten wir die Feier. Anschliessend war der Fackelumzug bis zum Restaurant Säge, wo er sich auflöste. Das 1. August-Feuer war wie üblich beim Wartweg.
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Am Abend versammelten wir uns um 19:30Uhr beim Restaurant Bahnhof. Dann gab es Marschmusik bis zum Restaurant Säge, wo wir dann den Fackelenumzug mit einem Marsch empfangen.
Bei einem so schönen Sommerabend wurde die Bundesfeier beim Wartweg abgehalten. Wir umrahmten die Feier mit einigen Märschen und Chorälen.
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Ein ziemlich kühler Abend war der 6. Juli 1968, da unser Sommernachtfest stattfand. Um 20:00Uhr trugen wir im Freien einige Musikstücke vor. Eine Tanzbühne war aufgeschlagen über dem Garten von Familie Senn. Alle Leute strömten gleich in den Saal, wo es sehr angenehm warm war. Am lustigsten gings natürlich im Bierkeller zu. Dort wurde gesungen, nicht schön, aber doch sehr laut.
Im Allgemeinen war das Fest erfolgreich.
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Am Abend des 26. Mai 1968 um 1900Uhr empfingen wir die Feldschützen beim Restaurant Bahnhof. Nach dem Umzug durch das Dorf gaben wir noch ein kurzes Konzert im Restaurant Säge. Anschliessend fand die Rangverkündigung statt.
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Kantonal-Bernisches Musikfest 18./19. Mai 1968 Interlaken
Am Morgen des 18. Mai 1968 besammelten wir uns am Bahnhof in Uttigen.
Bevor der Extra-Zug einfuhr, bekundeten wird unsern Start nach Interlaken mit einem rassigen Marsch. Der Extra-Zug, welcher die Kantonal-Fahne von St. Immer mitbrachte, war war sehr feierlich bekränzt.
In Interlaken wurden wir von der dortigen Stadtmusik empfangen. Bald darauf wurden wir von unserem «Täfelibueb» in unsere Unterkunft geführt. Die Männer waren in einem Schulhaus einquartiert, Margrit Urfer und ich im Hotel Interlakner Hof, dort wo unser Verein auch alle Mahlzeiten einnahm.
Kurz nach dem Mittagessen hatten wir in einem Übungslokal Gelegenheit, die Instrumente einzublasen. Schon war die Zeit da, wo wir mit Herzklopfen vor den Türen der Aula standen, um unsere Wettstücke vorzutragen. Das Selbstwahlstück «Festfanfaren» von Albert Benz trugen wir zuerst vor. Nach einer langen Pause war das Achtwochenstück «Die Reiter von Saignelégier» von Hans Moeckel an der Reihe. Mit ein wenig gemischten Gefühlen verliessen wir die Aula. Ca. 2 Stunden später standen wir sehr gut ausgerichtet am Start der Marschmusikdemonstration. Mit dem Marsch der Zeugherren (No2) marschieten wir mit viel Disziplin neben dem Expertenpodium durch. Freudevoll kamen wir am Ziel an. Wir waren dem Prädikat «vorzüglich» schon sicher. Der Verein wurde bis zum Nachtessen aufgelöst. Jetzt waren wir frei von allen Sorgen. Alles Mögliche wurde uns geboten an diesem Fest. Jedermann konnte sich irgenwie amüsieren.
Nach einer sehr kurzen Nacht war schon wieder der Tag der Heimkehr da. Am frühen Nachmittag nahmen wir am Sternmarsch teil, wo anschliessend die Rangverkündigung stattfand. In grosser Spannung hörten wir dem Redner zu bis es hiess, Musikgesellschaft Uttigen 3. Kategorie Wettstücke: vorzüglich / Marschmusik: vorzüglich. Alle Hüte unserer Musikanten flogen zum Himmel. Unser Dirigent Ernst Ryser wurde von allen Seiten her bestürmt. Grosse Freude strahlte aus jedem Gesicht. Nach einer lustigen Heimfahrt wurden wir in Uttigen vom ganzen Dorf gross empfangen. Sämtliche Vereine, der Gemeinderat und eine Menge Dorfbewohner warteten auf uns. Nech einigen kurzen Ansprachen marschierten wir mit Musik durch das Dorf bis zum Restaurant Säge, wo der Verein aufgelöst wurde. Ein wenig müde, aber mit einer grossen Genugtuung begaben wir und dann nach Hause.
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Am 12. Mai 1968 gratulierten wir unsern Müttern vom Dorf mit einigen musikalischen Darbietungen zum Muttertag.
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Glänzend gelang unser Konzert in der Kirche Kirchdorf. Leider waren noch ziemlich leere Bänke zu sehen. Umsomehr Zuhörer hatte es am Marschmusikkonzert (Kein Eintritt!!!)
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Am Ostermorgen werden unsere Dorfbewohner immer durch das Frühkonzert der Musikgesellscahft geweckt. Der Rundgang durch das Dorf fängt im Schulhaus an und endete dieses Jahr in der oberen Au.
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Mit frohen Klängen erfreuten wir unser Ehrenmitglied Adolf Senn zu seinem 80. Geburtstag.
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Wie jedes Jahr wirkten wir wiederum beim Gottesdienst in der Kirche in Kirchdorf mit.
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Und wieder war unser Passivabend ein voller Erfolg, denn der Saal zum Restaurant Säge war zum Bersten voll. Unsere Musikstücke konnten gut gefallen. Im 2. Teil das Theaterstück «De Kumidant Brändli» fand guten Anklang, und riss die Zuhörer mit. Im 3. Teil spielte die Kapelle «Akkordina Biglen-Burgdorf». Ihre Unterhaltung war grossartig. Danken möchte ich unserem Dirigenten Ernst Ryser. Er verstand es grossartig, uns auf dieses Konzert vorzubereiten. Der gröste Erfolg ist sicher im Kassabuch des Kassiers zu suchen, der sicher am meisten Freude hatte.
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Der diesjährige Wettjasset verlief gut. Anzahl der Jasser 64, eine bescheidene Zahl, wenn man denkt, dass andere Jahre 80 Teilnehmen waren. Die Fehlbaren sind zum Teil wir alle, dass zu wenig Propaganda gemacht wurde.
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Am 10. Oktober spielten wir Herrn Tschabold zu seinem 90. Altersjahr.
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Anlässlich der Feldpredigt am Sonntagmorgen spielten wir einige Stücke. Zur folgenden Fahnenübergabe spielten wir zwei «zackige» Märsche.
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Die Predigt war sehr gut besucht und nicht minder gut waren unsere Vorträge.
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Um 20:00Uhr besammelten wir uns beim Gemeindehaus. Wir spielten 2 Stücke. Die Ansprache von unserem Gemeindepräsident, Herr Zaugg, war kurz und gut. Mit einem Fackelzug, der bis zum Feuer marschierte, war die Feier zu Ende.
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Am Sonntag Abend empfingen wir die Kleinkaliberschützen vom Eidgenössischen Schützenfest in Neuhausen. Mit einem Umzug durchs Dorf ging der Empfang zu Ende.
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Dieses Jahr führten wir an Stelle einer Chilbi ein Sommernachtsfest durch. Der Erfolg war gross, denn wieder einmal zeigte sich, dass der Säge - Saal zu klein ist. Schade.
Mit einem kleinen Konzert begannen wir den Abend der sehr hell und warm war.
Es war gut organisiert, viele Leute, so muss ein Fest gelingen, ein Ansporn für uns Junge.
Der Präsident: E. Schwarz
Der Sekretär: A. Burkhard
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Der diesjährige Amtsmusiktag war in Seftigen. Unsere Musikgesellschaft war vollzählig: Bestand 40 Mitglieder.
Auch vom Amt waren alle Vereine vertreten. Unsere Marschmusik konnte viel Beifall ernten, das Stück «Love Boat» in der Festhalle lies zu wünschen übrig, das Stück «Rule Britannia» in der Turnhalle das bewertet wurde, konnte gefallen. Im Übrigen war der diesjährige Amtsmusiktag von den Seftigern sehr gut organisiert.
Der Präsident: E. Schwarz
Der Sekretär: A. Burkhard
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Zu der Rangverkündung vom Fähnlischiessen gaben wir ein Konzert beim Schiessstand. Es war schönes Wetter und der Durst blieb nicht aus.
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Am 12. Mai durften wir Ehrenmitglied Christian Schwarz die Urkunde übergeben. Mit einem Konzert verschönerten wir den Anlass. Ich möchte es nicht unterlassen, für das herrliche «Znüni» zu danken.
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Um halb 9 Uhr versammelte sich die Musikgesellschaft Uttigen zum Tradition gewordenen Muttertagskonzert.
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Von der Gemeinde Uttigen wurde Fräulein Debrunner zu Ehrenbürgerin ernannt. Am 28. April gab es eine kleine Feier, die wir mit einigen Musikstücken verschönern durften.
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Die musikalischen Darbietungen unserer Gesellschaft mochten die Zuhörer hell zu begeistern, es waren etwa 250 Personen anwesend. Ich möchte es nicht unterlassen, hier einen kleinen Ausschnitt der Presse beizulegen:
Musikabend
af. Die Musikgesellschaft Uttigen bot im Gasthof zur Sonne in Affoltern i. E. ein Konzert, das im ersten Teil vorzügliche Werke enthielt. Dirigent Ernst Ryser (Vielbringen) vermochte mit seiner natürlichen Musikalität und mit seiner präzisen, mitreissenden Stabführung die 43 Bläser zur ganzen Hingabe zu führen. Besonders gefiel das Stück «Robin Hood» von L. Brokton. Das «Andante für Trompete» von J. Haydn, gespielt von Ernst Ryser und Alfred Zingg (Klavier) musste sogar wiederholt werden. Im zweiten Teil des Abends beherrschten Melodie, Harmonie und Rhythmus das Programm.
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Der Kirchensonntag ist so zur Gewohnheit geworden, dass man ihn leicht vergisst. Ich möchte es nicht unterlassen, dass am diesjährigen Kirchensonntag seit meinen Erinnerungen nie soviel Leute anwesend waren, wer Schuld ist, bleibe dahingestellt.
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Unser Passivabend gestaltet sich wiederum mit einem Konzert und Theater, beides wurde zur Zufriedenheit der Zuhörer vorgetragen, ich glaube sagen zu dürfen, dass es wiederum ein sehr gelungener Abend war, denn auch die Stehplätze waren ausverkauft. Wann werden diese Leute sitzen können?
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An der Orientierungsversammlung der Gemeinde Uttigen spielte die Musikgesellschaft am Anfang vier Märsche. Der Gemeinderat dankte der Musikgesellschaft recht herzlich.
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Wiederum hat uns der Dirigent Ernst Ryser nach Vielbringen eingeladen, um ein Konzert zu geben. Letzten Samstag fuhren wir mit Privatautos nach Vielbringen. Dort angekommen, gab es kurz Marschmusik trotz der Dunkelheit, denn die meisten Musikanten hatten eine eigene Beleuchtung. Vor der Käserei gaben wir ein 5/4 stündiges Konzert und ernteten dabei einen grossen Applaus. Wie letztes Jahr auch, wurde von der Käsereigenossenschaft wiederum Wein spendiert.
Nach dem Konzert gab es bei Ernst Ryser zu Hause noch ein währschaftes Znüni. Nach einem gemütlichen Beisammensein verabschiedeten wir uns von Vielbringen und fuhren wieder nach Hause.
Im Namen der Musikgesellschaft Uttigen möchte ich der Familie Bigler und Ernst Ryser den besten Dank aussprechen.
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Das Platzkonzert gehört der Vergangenheit an. Wir spielten an den abgemachten Orten und zusätzlich noch bei der Metzgerei Jakob. Das Wetter war nicht sehr einladend, denn wir mussten im Bahnhof Restaurant unter Dach gehen, denn es begann an zu Regnen. Nach kurzer Pause ging es dann wieder weiter.
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Etwas verschlafen, aber mit sehr viel Humor besammelten wir uns am Samstagmorgen um 06:30Uhr beim Restaurant Bahnhof. Mit einem flotten Marsch verabschiedeten wir uns von unserem Dorf. Bald kam der Zug angebraust und wir sammelten unsere Siebensachen und stiegen ein. Nun begann eine ziemlich lange aber lustige Fahrt. In Aarau angelangt, wurden wir in unsere Unterkunft geführt. Für die zwei Damen in der neuen Kavalleriekaserne und für die Herren in der alten Kavalleriekaserne. Die älteren Mitglieder waren dann jedesmal froh, wenn sie oben oder unten waren, sind es doch nicht weniger als 80 Treppenstufen gewesen, die sie jedesmal besteigen mussten, wenn sie etwas aus ihrem Zimmer holen sollten. Nachdem wir nun unsere Logis bezogen hatten, waren wir bis zum Mittagessen in der Festhütte frei. Nach dem Mittagessen zogen wir gemeinsam in unser Übungslokal und hatten dort 20 Minuten Zeit zum einblasen. Jetzt galt es Ernst. Mit klopfenden Herzen schritten wir unserem Wettlokal zu. Dort mussten wir alle den Musikpass vorweisen, dann gings los. Um 14:45Uhr ertönte der Gongschlag der Kampfrichter, das war das Startzeichen für uns. Zuerst etwas zaghaft, dann aber sauber spielten wir das Selbstwahlstück «Robin Hood» bearbeitet von O. Zurmühle. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter mit dem Aufgabestück «Söldnertanz» von Stephan Jäggi. Auch dieses Stück gelang uns recht gut. Jetzt war die echte Feststimmung bei uns erst recht gekommen, denn nun waren wir frei bis am Sonntagmorgen zur Marschmusik. Zuerst wurde einmal der grosse Budenplatz bestürmt, wo wir uns in allerhand üben konnten, Ballwerfen, Schiessen, Hau den Lukas, Achterbahn, Autobahn und vieles andere mehr. Am Abend bot sich in der Festhütte ein grossartiges Programm und natürlich Tanz. Einige gaben sich dann Mühe, ihr Bett aufzusuchen, konnten aber wegen dem grossen Lärm und der fröhlichen Stimmung kein Auge zutun.
Am Sonntag ging es in aller Frühe zur Festhütte zum Morgenessen. Einige waren schon dort. Wahrscheinlich hatten sie den Ausgang noch gar nicht gefunden. Jetzt mussten wir uns noch einmal aufraffen, denn um 08:45Uhr waren wir an der Reihe für unsere Marschmusikdemonstration in der Bahnhofstrasse. Unser Dirigent gab uns noch die letzten Anweisungen, dann war es so weit. Mit guter Disziplin stellten wir uns vor einer grossen Zuschauermenge auf. Nachdem wir flott in den Gliedern in Achtungsstellung da standen, meldete unser Dirigent uns bei dem strengen musternden Experten Flach, Bern, an. Nun wurde uns bekannt gegeben, ob der 1. oder 2. Marsch gespielt werden musste. Der 1. Marsch war für uns «Bergvolk» von A. Baur. Der 2. «Concordia» von Arthur Ney. Die Experten hatten sich für «Concordia» entschieden. Mit dem Kommandoruf unseres Dirigenten marschierten wir dann mit strammen Schritten beim Experten Podium vorüber. Unter dem flotten Marsch «Concordia» liess es sich gut marschieren. Jeder Musikant gab sich grosse Mühe, so dass wir dem Prädikat «vorzüglich» sicher sein durften. Auch die Zuschauer liessen es am Applaus nicht fehlen.
Der Sternmarsch durch Aarau und der Gesamtchor fielen dann leider buchstäblich ins Wasser. Es regnete in Strömen und die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun mit Wasser pumpen.
Spannend wurde es dann am Nachmittag bei der Rangverkündigung in der Festhütte. Niemand wusste, was für Prädikate wir bekommen würden. Nach langen Minuten Ratens begann endlich die ersehnte Verkündigung. Mit klopfenden Herzen hörten wir die Stimme verkünden: Musikgesellschaft Uttigen, 3. Kategorie, Prädikat sehr gut. Wir schrien uns fast heiser vor lauter Freude. Bei der Marschmusik bekamen wir das Prädikat vorzüglich. Die Experten für die Wettstücke waren die Herren Josef Imark, Musikdirektor, Münchenstein, Paul Montavon, Musikdirektor, Pruntrut und Walter Spieler, Musikdirektor, Aarau. Bei der Marschmusik waren die Experten die Herren Werner Strassmann, Musikinstruktor, Gossau, Emil Schmid, Musikdirektor, Altdorf und Alfred Flach, Tamboureninstruktor, Bern.
Nach der Rangverkündigung ging es dann noch einmal in die Unterkunft zurück, wo wir unsere sieben Sachen mitnahmen, und begaben uns dann auf den Bahnhof, wo der Extrazug nach Bern bereit stand. Nach 2 stündiger Bahnfahrt kamen wir in Uttigen an. Zur grossen Überraschung war die ganze Dorfbevölkerung auf dem Bahnhofplatz versammelt. Es war ein Empfang für die Musikgesellschaft Uttigen, der allen Musikanten noch lange in Erinnerung bleibt.
Der Gemendepräsident, Herr Jürg Zaugg, gratuliert im Namen der Gemeinde und der Gemeindevereine der Musikgesellschaft Uttigen und überreicht dem Dirigenten Ernst Ryser die Ouverüre «Neron» von Francis Popy als Geschenk. Unser Präsident überreichte dem Dirigent ein Couvert für die gute Stabführung. Der Präsident Res Schaller dankt im Namen der Musikgesellschaft der Gemeinde für die Spende und den flotten Empfang. Dann gab es noch einen Umzug bis zum Restaurant Säge, wo wir Musikanten dann nach Hause gingen!
Das war das Eidgenössische Musikfest 1966 in Aarau.
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Am letzten Samstag, den 12. März 1966, feierte Frau Waber ihren 80. Geburtstag, wo wir ihr am Abend ein kleines Ständchen gaben.
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Zu Gunsten der Sammlung «Brot für Brüder» hatten wir ein Kirchenkonzert. Wir bewältigten ein ziemlich grosses Programm. Auch hier spielte unser Dirigent E. Ryser, er wurde vom Organisten K. Knecht begleitet, zwei wunderschöne Soli. Leider waren nicht so viele Leute da, da die meisten Bauern noch am heuen waren.
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Mit Privatautos begann die Fahrt nach Affoltern. Dort angelangt besammelten wir uns vor dem Restaurant Sonne und marschierten dann unter Marschklängen bis zur Kirche. Nebst unseren Darbietungen gab auch unser Dirigent E. Ryser eine Soloeinlage, die ihm sehr gut gelang. Nach dem Kirchenkonzert ging es ins Restaurant Sonne, wo wir Hunger und Durst stillen konnten. Wir spielten dort noch einige Märsche, dann sorgte unser Pressluftorchester für Unterhaltung. Schliesslich gelangten alle Musikanten wieder gut nach Hause.
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Am Abend kehrten die Schützen vom Feldschiessen heim. Wir empfingen sie beim Restaurants Säge und führten sie unter Musikklängen durch das Dorf. Im Saal des Restaurant Säge war dann die Rangverkündigung, wo wir wie üblich noch ein kleines Konzert zum Besten gaben.
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Mit einer halben Stunde Verspätung kehrte der Jodlerklub Uttigen vom Kantonalen-Jodlerfest heim. Die Musikgesellschaft empfing die Jodler beim Restaurant Säge. Dann ging es in einem Umzug die Bahnhofstrasse hinaus bis ins Restaurant Bahnhof. Die Jodler erhielten das Prädikat «gut».
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Am Sonntag, den 15. Mai, besammelten wir uns beim Restaurant Säge. Mit Privatautos und guten Launen fuhren wir nach Mühlethurnen. Um 09:15Uhr war dort der Empfang. Nach dem sehr guten Ehrenwein, den alle gern genossen, ging es auf den Turnplatz zum Gottesdienst. Anschliessend war der Gesamtchor zu hören. Nach dem Mittagessen, das aus Sauerkraut, Kartoffeln und reichlich Fleisch bestand, war die Marschmusikdemonstration an der Reihe. Mit scharfen Augen kritisierten und begutachteten die Herren Experten A. Baur und Siegfried die vorbeimarschierenden Musikgesellschaften. Ungefähr um 15:00Uhr waren wir an der Reihe mit unserem Wettstück. Es hiess «Robin Hood» von O. Zurmühle. Es liess sich in der Turnhalle recht gut spielen. Nachher zügelten wir in die Festhütte und spielten dort noch das Pflichtstück vom Eidgenössischen Musikfest 1966. Es hiess «Söldnertanz» von Stephan Jäggi. Als Dreingabe wählten wir noch den «Bundesrat Bovin» Marsch. Mit flotter Marschmusik verliessen wir dann das Dorf Mühlethurnen und kamen wieder alle gut zu Hause an, wo wir dann wieder alle den Durst vom ganzen Tag löschten.
Willy Ramseier wurde Ehrenmitglied des Amtsverbandes Seftigen. Wir gratulieren ihm herzlich.
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Diesmal meinte es Petrus besser mit uns. Bei etwas kühlerem aber trockenem Wetter spielten wir im ganzen Dorf an verschiedenen Orten. Natürlich benutzten wir diese Gelegenheit, um Marschmusik zu üben, da wir ja noch fleissig trainieren müssen für das Eidgenössische Musikfest.
